Katzenseuche

Katzenseuche oder Panleukopenie

Eine der Krankheiten die man niemandem wünscht, ist sie doch eine der Gefährlichsten, wenn nicht sogar die tödlichste aller Katzenkrankheiten.

Am häufigsten tritt diese bei freilaufenden Katzen in ländlichen Gegenden auf, zumindest nach meinen Informationen, wobei ich nicht sagen möchte das sie in Großstädten nicht vorkommen kann.

Katzen , auch freilaufende Großstadtkatzen haben oft ein Revier welches 2 Km² und mehr haben kann, die Neugier treibt die kleinen Leichtfüßer doch immer ein Stück weiter, und da sie keine wirklichen Feinde außer nachbars Hund oder die Autos haben, bewegen sie sich recht ungezwungen. So kommen sie Tag für Tag immer ein Stückchen weiter in der großen Stadt voran, manche landen nicht selten in umliegenden Dörfern und begegnen dann den freilebenden oder auch wilden Katzen, hier liegt die Gefahr einer Ansteckung am höchsten, da diese Katzen keinerlei Kontrolle unterliegen.

Die sogenannte Katzenseuche heißt eigentlich Panleukopenie und der Virus der ,Parvovirus sorgt für eine Übertragung oder Ansteckung. Übertragen wird dieser über die Exkremente die unsere Vierbeiner gerne irgendwo liegenlassen, nämlich Urin oder Kot, auch durch das Nasensekret kann er übertragen werden.

Die Inkubationszeit wird mit 2- 10 Tagen angegeben.

Ähnlich wie beim Katzenschnupfen ist es auch mit der Katzenseuche, die Tiere mögen sich nicht mehr wirklich großartig bewegen, liegen lieber rum, haben ihre Ruhe, und mögen auch kein Futter, wenn sie jeoch etwas zu sich nehmen, kommt es in den meisten Fällen gleich wieder heraus, das heißt sie erbrechen es oft gleich nach dem Essen wieder.

Durchfall gehört leider auch zu den unangenehmen Dingen dieser Krankheit, eben so wie Fieber und Fieberschübe die sporadisch auftreten können, dadurch kann die Katze innerlich austrocknen und auch daran zu Grunde gehen ebenso an einem Schock.

Mit dem Schock ist das auch so eine Sache, auch mit dem Krankheitsverlauf, das Fieber kann ansteigen und wieder abfallen um dann nach einigen Tagen doppeld so schlimm zurück zu kommen, mit einem jähen Ende halt.

Stellt man nun Symptome dieser Krankheit fest, sollte der Weg zum Tierarzt ohne großes Zögern eingeschlagen werden, sonst ist eine Rettung kaum möglich.

Sollte der Arzt nun seines Amtes gewaltet haben, liegt der Rest nun bei uns und der nun folgenden Pflege. Auch hier wird wieder mit Antibiotika angegriffen um der Krankheit ein Ende zu bereiten. Da die Katze während des Krankheitsverlaufes sehr viel an Kraft und somit auch Energie und wichtigen Nährstoffen verloren hat, gilt auch hier, die müssen in irgendeiner Form wieder her. Der Tierarzt sollte dann einen Ernährungsplan zusammenstellen, der eine Herstellung der Gesundheit fördert.
Dabei handelt es sich in der Regel um Eiweißhaltige Nahrung, Traubenzucker und auch Salz.

Einzig positiver Aspekt der Geschichte, ist eine Katze einmal an dieser Krankheit erkrankt, scheint sie im folgenden immun zu sein und sich nicht mehr anstecken lassen, so kam es mir bisher zumindest zu Ohren .